Unterstütze emerge

Unsere Mission: jungen Fotojournalismus in schwierigen Zeiten fördern. Doch dafür brauchen wir deine Unterstützung!

Option 1: Freiwillige Mitgliedschaft

Jederzeit zum Monatsende kündbar.

Option 2: Einmalzahlung mit PayPal

Lieber keine monatlichen Zahlungen? Kein Problem, du kannst uns auch durch eine einmalige Zahlung wunderbar unterstützen. Einfach einen freien Betrag wählen und via PayPal zahlen – auch hier gilt der gleiche Aufteilungsschlüssel für die Nutzung des Geldes wie bei den Steady-Abos.

Wir geben die Einnahmen zu 100 % an junge FotojournalistInnen zurück!

Mit deiner finanziellen Unterstützung können wir

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eine biennale Projektförderung vergeben

Diese ermöglicht FotojournalistInnen über einen längeren Zeitraum an einem fotografischen Projekt zu arbeiten. Je mehr Mitglieder wir haben, desto höher wird der Betrag, den wir auszahlen können. 2018 konnten wir bereits über 2.000€ an Fördergeld vergeben. 50 % der Einnahmen gehen somit in den Fördertopf unseres Visual Journalism Grants.

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höhere Honorare zahlen

Die auf emerge präsentierten Geschichten sind in der Entstehung sehr aufwendig, werden teils unter hohem persönlichen Risiko produziert. Sie verdienen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch angemessene finanzielle Honorierung. 50 % der Einnahmen fließen in unser Budget für Story-Honorare und ermöglichen es, die Honorare Jahr für Jahr schrittweise zu erhöhen.

Tausend Dank an unsere SponsorInnen und UnterstützerInnen!

SponsorInnen

photokina

UnterstützerInnen

VornameNachname
SebiBehrens
Hauke Dannenfeld
Jana Euteneier
Chiara Galesi
FrederikGottschling
KarlheinzGünster
TimH.
MarkoHehl
Andrea Hölscher
RobertMertens
SandraNiemann
GunterPiotrowski
MarcSchlüter
AndreaUngvari
CarmenZanin

Über die Unterstütze emerge-Kampagne

In unserem FAQ beantworten wir häufig gestellte Fragen zu unserer Kampagne. Solltest du weitere Fragen haben, dann kontaktiere uns einfach.

Wofür wurde die Unterstütze emerge-Kampagne gestartet?
Wie werden die Einnahmen aus der Kampagne verwendet?
Welche Ziele verfolgt ihr mit der Unterstütze emerge-Kampagne?
Wie hoch sind die aktuellen Einahmen aus den Steady-Abonnements?
Können die gezahlten Beiträge als Spenden abgesetzt werden?
Warum ist es wichtig jungen Fotojournalismus zu unterstützen?

Wofür wurde die Unterstütze emerge-Kampagne gestartet?

Als unabhängiges, nicht gewinnorientiertes und werbefreies Online-Magazin ist emerge auf Unterstützung angewiesen. Seit Anfang 2018 zahlen wir für jede Veröffentlichung ein Honorar und vergeben alle zwei Jahre den emerge Visual Journalism Grant. In 2018 ging der Grant an Ingmar Björn Nolting für seine Arbeit Hinter Fassaden, zum Auftakt konnten wir Dank eurer Unterstützung bereits über 2.000€ an Projektförderung vergeben. Aber wir sind bei weitem noch nicht auf dem Level angekommen, welches wir uns als angemessenes Honorar pro Veröffentlichung oder Projektfördersumme wünschen würden – daher benötigen wir weiterhin eure finanzielle Hilfe.

Wie werden die Einnahmen aus der Kampagne verwendet?

Wir verpflichten uns dazu, alle Einnahmen aus den Steady-Mitgliedschaften und aus Einmalzahlungen nach dem folgenden Verteilungsschlüssel transparent und nachvollziehbar zu nutzen: 50 % gehen an die FotografInnen und AutorInnen der auf emerge veröffentlichten Beiträge und 50 % der jährlichen Einnahmen gehen als Bonus zum Preisgeld an die Gewinnerin oder den Gewinner des emerge Visual Journalism Grants. Damit geben wir zu 100 % die Einnahmen aus den Steady-Mitgliedschaften und Einmahlzahlungen an junge FotojournalistInnen und AutorInnen weiter. Zur Info: Alle sonstigen Einnahmen, die wir benötigen, um das emerge-Projekt zu finanzieren und am Laufen zu halten, erwirtschaften wir hauptsächlich durch unsere Seminar- und Workshop-Angebote der emerge – Akademie für visuellen Journalismus.

Das heißt: Wenn du uns finanziell unterstützt, hilfst du uns aktiv dabei Honorare zahlen zu können und wichtige fotojournalistische Projekte bereits in der Entstehung finanziell zu fördern.

Welche Ziele verfolgt ihr mit der Unterstütze emerge-Kampagne?

emerge stellt ein Grundbudget von 1.200€ für Story-Honorare (aktuell eine neue Story im Monat) und 1.500€ für unsere Projektförderung zur Verfügung. Das Geld hierfür erwirtschaften wir z.B. aus Workshops, Portfolio-Reviews und durch den Verkauf unserer Printausgabe oder verschiedener Bücher. Um die Honorare und die Projektfördersumme jedoch zu steigern, benötigen wir eure Hilfe. Denn alles was wir von euch dazu bekommen legen wir oben drauf. Dadurch können wir momentan schon ein Honorar von 160€ pro Story zahlen und die Fördersumme für den nächsten emerge Visual Journalism Grant liegt aktuell bei 2.239€.

Unser Ziel für 2020: eine Projektförderung in Höhe von mindestens 3.000€ zu vergeben. Damit könnten wir ein fotojournalistisches Langzeitprojekt angemessen fördern. Darüber hinaus möchten wir perspektivisch unser Honorarbudget auf mindestens 250€ pro Story erhöhen. Doch um das zu erreichen brauchen wir deine Hilfe.

Durch monatliche Einnahmen aus Steady-Mitgliedschaften in Höhe von 450€ könnten wir diese Ziele bereits erreichen.

Wie hoch sind die aktuellen Einahmen aus den Steady-Abonnements?

145

Aktuelle monatliche Einnahmen aus Abonnement-Zahlungen

450

Monatliche Zieleinnahmen für 2020

Erreicht32.2%
32.2%

Können die gezahlten Beiträge als Spenden abgesetzt werden?

Nein, zum jetzigen Zeitpunkt sind wir nicht gemeinnützig anerkannt und können daher keine Spendenquittungen ausstellen.

Warum ist es wichtig jungen Fotojournalismus zu unterstützen?

Kevin Mertens

emerge Gründer

Professioneller Fotojournalismus ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Relevante visuelle Geschichten zu produzieren ist allerdings oft sehr zeitaufwendig, mit hohen Kosten verbunden und leider sind die Möglichkeiten der anschließenden Vermarktung in den letzten Jahren immer schlechter geworden.

emerge Gründer Kevin Mertens stellt klar, warum es neue Formen der Unterstützung für junge Fotojournalist*innen braucht.

Die Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Klassische Printmedien kämpfen weiterhin gegen schwindende Auflagenzahlen und suchen nach neuen Geschäftsmodellen, um in der digitalen, oder besser gesagt in der mobilen Zukunft bestehen zu können. Inmitten dieser Umwälzungen finden sich junge Fotojournalist*innen vor den großen Unsicherheiten eines Lebens als Freiberufler wieder: schlechte Honorare, verschwindend geringe Chancen auf eine Festanstellung, enormer Konkurrenzdruck. Hinzu kommt die schnelle technologische Entwicklung, welche auch die Anforderungen an das Berufsbild ständig verändern. Zunehmend erwarten Redaktionen, dass Fotojournalist*innen über die reine Fotografie hinaus auch multimediale Inhalte (Video, 360°, Drohnen, VR, Audio) liefern und textliche Elemente beisteuern oder etwa ein Interview mit einem Protagonisten führen können.

Der moderne Fotojournalismus entwickelt sich in eine noch komplexere Form: Visual Journalism. Hierbei ist es selbstverständlich, dass Fotojournalismus, Videojournalismus, Dokumentarfilm und interaktives Storytelling im Web sich zunehmend überschneiden. Es entstehen neue visuelle Reportageformate, die vor allem über digitale Kanäle gestreut werden.

Neue Wege

Während einige noch immer wehmütig zurückblicken auf die „goldenen Zeiten“, in denen man mit journalistischer Fotografie noch gutes Geld verdienen konnte und teils für Wochen von Redaktionen losgeschickt wurde, schaut die junge Generation nach vorne: Sie begrüßt ausdrücklich die neuen Storytelling-Möglichkeiten und sucht sich neue Wege, um ihre Geschichten zu finanzieren und schließlich in einem noch immer sehr unübersichtlichen Feld zu vermarkten.

Sie tun dies mit einer beeindruckenden Überzeugung, unendlich viel Energie, Optimismus und mit großem Mut. Und sie sind besser ausgebildet als je zuvor. Die zunehmend journalistisch-fundierte Ausbildung sorgt dafür, dass die junge Generation mehr will als starke Bilder – sie wollen starke Geschichten.

Mit den Entwicklungen der letzten Jahre gehen aber auch ständige Herausforderungen und eine große Verantwortung einher. Fotojournalist*innen sollten sich zu journalistischen Grundsätzen verpflichten, sie müssen sorgfältig arbeiten und sich immer darüber bewusst sein, dass sie mit ihren Bildern auch Personen schaden können. Einzelne Fotografien bilden immer nur einen Teil der Realität ab. Es ist leicht die Realität zu verzerren. Die Verantwortung liegt natürlich ebenfalls zu einem großen Teil bei den Publikationen und ihrem Umgang mit dem von Fotojournalist*innen produzierten Material. Auch der Fotojournalismus kämpft in Zeiten von “Fake News” und “Alternative Facts” um seine Glaubwürdigkeit.

Überzeugung und Haltung

Trotz aller Schwierigkeiten sind wir überzeugt, dass junger Fotojournalismus unglaublich lebendig ist und die zeitgenössischen Arbeiten mitunter stärker sind als je zuvor. Die freien Arbeiten, welche heutzutage entstehen, brauchen oft Wochen, Monate, manchmal Jahre und entwickeln dabei eine Kraft und Tiefe, mit der sie sich erfolgreich von der alltäglichen Bilderflut absetzen können. Doch kaum eine Redaktion verfügt aktuell über die Ressourcen, um solche langfristigen Projekte zu finanzieren. De facto müssen Fotojournalist*innen also häufig in Vorleistung gehen und ihre Vorhaben erstmal selbst finanzieren: immer mit der Unsicherheit, ob sie ihre Geschichten anschließend überhaupt vermarkten und veröffentlichen können.

Im Idealfall können sie sich durch andere journalistische Fotojobs, aber auch durch Porträt-, Corporate-, Event- oder sogar Hochzeitsfotografie, oder eben doch durch weitere berufliche Standbeine querfinanzieren. Auch neue Wege wie Crowdfunding können der Finanzierung aufwendiger Projekte dienen. Das ein oder andere Stipendium wie z.B. VG-Bildkunst und seriöse Wettbewerbe gibt es glücklicherweise auch noch – leider nur viel zu wenige.

Den jungen Fotojournalist*innen gilt eine ordentliche Portion Anerkennung und Respekt, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs, und das nicht primär für Geld, sondern aus Überzeugung und stets mit der Haltung, die Missstände auf dieser Welt nicht einfach hinnehmen zu wollen. Gerade wenn sie Geschichten erzählen, die abseits des Medienrummels stattfinden und eine differenzierte, menschliche Sicht auf Themen ermöglichen, tun sie der Gesellschaft einen unschätzbaren Dienst.

2010 haben wir emerge ins Leben gerufen. Wir wollten es nicht hinnehmen, dass wunderbare und so wichtige visuelle Geschichten aufgrund schwindender Veröffentlichungsoptionen in der Schublade landen und nicht gesehen werden.

Aber wir möchten nicht nur großartige Geschichten präsentieren, wir wollen sie mindestens finanziell honorieren und zunehmend auch in der Entstehung finanzieren, doch dafür brauchen wir deine Unterstützung.

Herzlichen Dank!
Kevin Mertens

Unterstütze emerge und hilf uns bei der Förderung junger FotojournalistInnen. Vielen Dank!

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